Die Versorgung psychisch beeinträchtigter Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie durch Perspektive Zehlendorf – eine Beschreibung der Entwicklung seit März 2020

25. Apr 2022

25. April 2022

Im Rahmen des gesetzlich Möglichen befinden wir uns auf dem Weg zur Normalisierung. Für Perspektive Zehlendorf e.V. gilt ein Gesamthygienekonzept auf Grundlage des 

Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und anderer Vorschriften vom 18. März 2022, Bundesgesetz 


sowie der 

Verordnung über Basismaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (SARS-CoV-2-Basisschutzmaßnahmenverordnung -
 BaSchMV) vom 29.03.2022 

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28. Dezember 2021 // Stand Januar 2022

Die Veränderung des Infektionsschutzgesetzes mit v.a. neuen Testpflichten und auch wieder Quarantäne- und Vorsichtsmaßnahmen für Geimpfte und Genesene verändern unsere Arbeit erneut – vieles gilt wieder wie im Frühling/Frühsommer 2021 – geschuldet der Angst vor der sogenannten 5. Welle und der Omikron-Variante des Corona-Virus;  zudem gibt es wieder einen Kommissionsbeschluss (Kommission 131 SENIAS), der angepasstes, modifiziertes Arbeiten im Einzelfall ermöglicht.

Positiv ist, dass erneut viele Klient*innen mobil in unseren Einrichtungen eine Booster-Impfung erhalten haben und auch die Mitarbeiter*innen mindestens zweimal, viele auch schon mit der dritten Impfung geimpft sind. Die Impfpflicht für MA gilt ab Mitte März 2022. Wir bieten mind. zweimal pro Woche Tests an, zudem sind alle MA gehalten, auch einmal pro Woche einen Bürgertest in Anspruch zu nehmen. Wir kontrollieren Testverpflichtungen für MA und Besucher*innen. Die Versorgung der Klient*innen findet insofern unter den bekannten Vorsichtsmaßnahmen statt; vor kleineren Gruppentreffen und vor Gesprächen, die nicht außerhalb der Räumlichkeiten stattfinden können bieten wir Tests auch für Klient*innen an. Einerseits gibt es inzwischen Routinen (Tests, AHAL, alleinige Büronutzung, Mobiles Arbeiten, Videobesprechungen) im Einhalten der Corona-Regelungen, andererseits ist unser aller Geduld sehr strapaziert, was die Dauer der Pandemie anbelangt. Enttäuschend ist natürlich auch, dass die Impfungen zwar offensichtlich vor schweren Krankheitsverläufen schützen, aber nicht umfassend gegen Infektionen. Dankbar sind wir, dass bisher nur sehr wenige in unserem Arbeitsumfeld schwer erkrankt sind und noch niemand auf eine Intensivstation musste.

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31.8.2021  // Stand September 2021

Derzeit gilt für unsere Arbeit die aktuelle Covid-19-Infektionsschutzverordnung des Berliner Senates, die kaum noch Einschränkungen für Geimpfte und Genesene bedeutet (allerdings gelten weiter Masken-, Abstands- und Lüftungsvorgaben). 

Fast alle Mitarbeitende und die ganz überwiegende Mehrheit der zu Betreuenden sind inzwischen vollständig geimpft. Für die Übrigen passen wir unsere Teststrategie jeweils den aktuellen Vorgaben an (3-G-Regeln). 

Wir sind bisher ganz gut durch die Pandemie gekommen – es gab nur sehr wenig ernsthaft Erkrankte und unsere Betreuung konnte – mit coronabedingten Anpassungen – die ganze Zeit in allen Bereichen aufrechterhalten werden.

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Stand März 2020

Die gegenwärtige Lage in der Corona-Pandemie mitsamt den daraus entstehenden vielfältigen Herausforderungen berührt „unsere“ Angebote auf ganz besondere Weise.

Wir sind aber auch in Pandemiezeiten weiter für Sie da.

Unsere inhaltliche, sozialtherapeutische Arbeit findet wie üblich statt, jedoch in einer den jeweiligen Umständen entsprechenden, angepassten Form.

Einzelkontakte können derzeit nur bei gebotener körperlicher Distanz unter Einhaltung der AHAL Regeln stattfinden. Auf Wunsch oder bei Bedarf nutzen wir auch gerne andere Kontaktmöglichkeiten (Telefon, Video, E-Mail).

Gruppenangebote finden derzeit nur noch in Kleinstgruppen, in Haushaltsgemeinschaft unter den jeweiligen AHAL Regeln statt oder digital.

Neuaufnahmen und Beratungen finden statt.

Wir gewährleisten den Datenschutzin der Kommunikation mit unseren Klient*innen und Kunden.

Das Test- und Impfangebot für Mitarbeitende und Klient*innen nimmt Fahrt auf: Es finden bei PZ mobile Impftermine in unseren Einrichtungen statt und alle Mitarbeitende haben inzwischen Impfcodes zur Anmeldung in den Impfzentren erhalten.

Ausführliche Informationen zu unserem Umgang mit der Pandemie bietet unsere Übersicht zur Versorgung chronisch psychisch beeinträchtigter Menschen durch die Perspektive Zehlendorf e.V.

Unten finden Sie außerdem eine Kurzübersicht über unsere Arbeitsweisen in der Corona-Pandemie innerhalb der unterschiedlichen Bereiche.

Bleiben Sie gesund und mit uns in Kontakt - persönlich oder auch digital!

Die Mitarbeiter der Perspektive sind auch digital für Sie da
Die Mitarbeiter der Perspektive sind auch digital für Sie da
 

Aktuelle Arbeitsweise

Kontakt-und Beratungsstelle Treffpunkt Mexikoplatz

  • Der Treffpunkt Mexikoplatz bietet auf Grund der aktuellen Situation einen veränderten Regelbetrieb an.
  • Gruppenangebote finden bis auf Weiteres in veränderter Form statt (begrenzte Teilnehmer*innenanzahl, vorherige telefonische Anmeldung erforderlich): Wochenplan August-September 2021.
  • Unsere Mitarbeiter*innen stehen den Besucher*innen mit einem telefonischen Gesprächsangebot zur Seite: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr unter der Tel.: Nummer 8017026.
  • Unsere Einzelgespräche und Beratungstermine finden regulär statt. Wir bitten Sie allerdings um eine vorherige telefonische Anmeldung.
  • Darüber hinaus wird Anrufer*innen auch die Option eines regelmäßigen Gesprächsangebotes dargeboten.

Tagesstätte und Betreutes Wohnen

  • Die Tagestätte ist geöffnet.
  • Das Betreute Wohnen findet unter den für uns jeweils aktuellen vorgegebenen Regelungen statt.
  • Klient*innen werden neu aufgenommen.
  • Die Gruppenangebote finden mit begrenzter Teilnehmer*innenanzahl statt. Mindestabstand und unsere Hygienekonzepte werden dabei eingehalten.
  • Einzelgespräche finden vor Ort oder bei Spaziergängen statt. Auf Wunsch oder z.B. bei Verdachtsfällen auch als Video-Telefonat.

Mobile Arbeit, interkulturelle Gruppenarbeit und Suchtberatung mit Geflüchteten

  • Persönliche Beratungen finden weiterhin nach vorheriger Anmeldung und unter den AHAL Regeln statt.
  • Gruppenangebote finden in Kleinstgruppen und unter den entsprechenden Hygieneregeln statt. Es gibt auch eine Gesprächsgruppe online.
  • Unsere Mitarbeiter*innen beraten derzeit mit ihrem mehrsprachigen Angebot telefonisch, über soziale Medien oder E-Mails. Sie stellen jeden Tag ein Gesprächsangebot in der Zeit von 10.00 bis 15.00 Uhr (auch zur Entlastung in der Coronakrise) für Geflüchtete unter 86803793-190/191 bereit und sind darüber hinaus über Diensthandys zu erreichen (telefonisch abzufragen).
  • Begleitungen führen wir unter Einhaltung der Abstand- und Hygieneregeln bei individuellem Bedarf durch.

Zuverdienst Aladin

  • Seit dem 01.06.2020 wurde die Beschäftigung im Zuverdienst unter Einhaltung strengster Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen wiederaufgenommen.
  • Zurzeit ist eine Beschäftigung im Zuverdienst nur unter der Voraussetzung möglich, dass die Zuverdiener in der Lage sind die abgesprochenen Hygienemaßnahmen einzuhalten. Es besteht eine generelle Maskenpflicht in allen Bereichen des Zuverdienstes.

Unsere Arbeit im Rahmen des Integrationsfonds

  • Gruppenangebote finden aktuell nur zu dritt statt und unter Einhaltung der AHAL Regeln.
  • Wir bieten an:
    - ein tägliches Gesprächsangebot in der Zeit von 10.00 bis 15.00 Uhr unter Tel.:  86803793-190 oder-191
    - individuelle Telefonate und/oder Videochats, Kleingruppenchats
    - zu den Mitgliedern unserer bestehenden Gruppe halten wir regelmäßigen telefonischen Kontakt.
  • Persönliche Kontakte und Begleitungen finden derzeit unter Einhaltung der Kontaktregelungen statt.

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